Die Kolonie wurde nach einem Indianerstamm der Region, dessen Name "Ort eines großen Hügels" bedeutet, benannt. Die auf der "Mayflower" angekommenen Pilgerväter gründeten ihre Siedlung 1620 in Plymouth. Sie waren Puritaner und gründeten die Massachusetts Bay Colony. Als Geburtsort vieler der Ideale der amerikanischen Revolution zog Massachusetts viele Personen an, die an Autonomie glaubten.
Massachusetts war Arena der Boston Tea Party, des Beginns der Unabhängigkeitsbewegung der heutigen USA vom Englischen Königreich im Jahre 1773. 1788 schloss sich Massachusetts als eines der ersten 13 Bundesstaaten zu einer Vereinigung zusammen.
Das Klima in Massachusetts ist gut verträglich. Im Sommer liegen die Temperaturen, ähnlich wie in Mitteleuropa, zwischen 20 und 35°C, im Herbst zwischen 0 und 20°C, im Winter auch unterhalb des Gefrierpunktes. An der Küste ist es zu allen Jahreszeiten etwas kühler als im Binnenland.

Die Universitäten in und um Boston tragen dazu bei, dass die Region eines der größten Zentren für Kultur, Bildung, Medizin und Forschung ist. Massachusetts besitzt mit Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology zwei der zehn bedeutendsten und angesehensten Hochschulen der USA (Im Übrigen: 5 der 50 Bedeutendsten).
Historische Stätten reichen zurück bis in die Zeiten der Pilgerväter, der kolonialen Hexenprozesse und des Unabhängigkeitskrieges.
Viele Besucher kommen zum Skifahren in die Berkshire Hills und andere Skigebiete des Bundesstaates. Der Atlantik sowie zahlreiche Seen und Flüsse ziehen Wassersportler nach Massachusetts.
Boston ist immer ein interessanter, gediegener Kontrast zu New York, die Küste mit Cape Cod, Nuntucket Island und Martha´s Vineyard phantastisch und der Herbst, der Indian Summer, bezaubernd. Egal ob Anzugspunkt oder Einkaufsparadies, Massachusetts ist immer eine große Nummer.